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IOC bestätigt: Golf bleibt olympisch

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat auf seiner Sitzung vom 13. bis 16. September im peruanischen Lima die Fortführung von Golf im Olympischen Programm, auch über die Spiele in Tokio hinaus, beschlossen. Damit folgt die IOC-Versammlung der Beschlussempfehlung der IOC-Exekutive von Juni dieses Jahres.


Alle 28 Sportarten der Olympischen Spiele von 2016 in Rio werden auch Teil des Programmes der Spiele 2024 in Paris sein. Für die Spiele 2028 in Los Angeles ist eine Durchführung von Golf-Wettbewerben sehr wahrscheinlich, eine endgültige Entscheidung darüber fällt aber erst nach den Wettbewerben in Tokio.
 
"Es freut uns riesig, dass das IOC sich weiter für Golf ausgesprochen hat. Die Premiere in Rio de Janeiro war trotz einiger prominenter Absagen ein voller Erfolg. Das Interesse war enorm und unsere deutschen Spieler waren sowohl vom Olympischen Turnier als auch der Erfahrung Olympia restlos begeistert. Ich bin davon überzeugt, dass es unserer Sportart hilft, weiterhin Teil des Olympischen Programms zu sein. Unsere jungen Athleten können damit weiterhin die Vision Gold leben", sagt Claus M. Kobold, Präsident des Deutschen Golf Verbandes.
 
Bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 werden die Golf-Wettbewerbe auf dem Albatros-Platz von Le Golf National gespielt. Die Heimat der Open de France ist auch Austragungsort des Ryder Cups 2018. Nach 112 Jahren hat Golf bei Olympia 2016 in Rio de Janeiro ein erfolgreiches Comeback gefeiert. Zuvor war die Sportart bereits 1900 in Paris und vier Jahre später in St. Louis Teil des Olympischen Programms.

Lieber vorlegen

Man kennt es nur zu gut: Nach einigen schweren Par-4- und Par-5-Bahnen folgt ein vermeintlich leichteres Loch. Ein Par 3. Doch vor allem lange Par-3-Löcher wollen wohl überlegt gespielt werden, sonst ruinieren sie schnell den Score.


In unserem Beispiel nehmen wir die Bahn Nummer elf des Championship Course im Golfclub Schloss Egmating. Vom Herrenabschlag misst dieses Par 3 stolze 197 Meter bis zum Grün. Für viele Amateure, besonders mit höheren Handicaps, ist diese Distanz nur mit einem Holz 3 oder gar mit dem Driver zu überwinden.

Je nachdem, wie sicher (oder unsicher) man sich mit diesen Schlägern fühlt, sollte man auch ein Eisen in Betracht ziehen. Sie sind für die meisten Golfer präziser zu spielen. Der sichere Abschlag mit einem Eisen 7 aufs Fairway und anschließend ein Pitch aufs Grün ist deshalb oftmals die bessere Alternative als die „Geh-aufs- Ganze“-Variante mit Holz 3 oder Driver.

Hier das Video zum Trainingstipp:

Fusion

Die Eisenserie der ONOFF-Labo-RB-247H-Linie ist eine Fusion der ONOFF Eisen AKA Linie und der ONOFF KURO Forged Eisen.


Während die AKA Eisen entwickelt wurden, um distanzorientiert und fehlerverzeihend zu wirken, vermitteln die KURO forged Eisen einfache Spielbarkeit und eine gefühlvolle Rückmeldung im Treffmoment.

Die Eisen der LABO-RB-247H-Serie, die in Zusammenarbeit mit dem japanischen Tour-Spieler Shingo Katayama entstanden, vereinen die Eigenschaften beider Vorgänger-Linien.

Wolfram-Gewichte in Ferse und Spitze der Schlägerkopfsohle sorgen für einen tieferen Schwerpunkt, ohne dass die Sohle verstärkt wurde. Die Sohle und das Schlägerblatt verfügen zudem über die neue Power Trench Technologie, die den Trampolineffekt des Balles vom Schlägerblatt erhöht.

Der Preis: € 2.051,– für 7 Eisen mit MP247H Schaft (R und SR);
€ 1.680,– für 7 Eisen mit NS950 oder Modus105 Schaft (S)

Weitere Informationen: www.onoffgolf.eu

Die Woche der Entscheidung

PGA Tour: Tour Championship


Atlanta, Georgia – Wer gewinnt den Jackpot? Diese Frage wird in dieser Woche bei der Tour Championship beantwortet.

Die besten 30 Spieler der Saison kämpfen bei der Tour Championship um reichlich Preisgeld. Der Gesamtsieger im FedExCup gewinnt stolze zehn Millionen US-Dollar an Sonderprämie. Aktuell hat Jordan Spieth die besten Karten auf den Gesamtsieg. Der Open-Sieger führt in der Rangliste vor Justin Thomas, Dustin Johnson, Marc Leishman und Jon Rahm. Mathematisch haben noch alle 30. Teilnehmer die Chance auf die zehn Millionen US-Dollar Sonderprämie. 

  • Platz: East Lake GC 
  • Preisgeld: 8,75 Millionen US-Dollar plus Sonderprämien
  • Deutsche: keine
  • Stars: viele




European Tour: Portugal Masters

Vilamoura, Portugal – Fünf Deutsche starten in Portugal, auch zwei PGA-Tour-Spieler geben ein Gastspiel auf der European Tour.

Fünf Deutsche stehen im Feld des Portugal Masters an der Algarve. Einzig Florian Fritsch und Martin Kaymer gönnen sich von den deutschen European-Tour-Profis eine Pause. Beide sind beim British Masters in der kommenden Woche wieder am Abschlag. Mit dabei beim mit zwei Millionen dotierten Event im portugiesischen Urlaubsparadies sind auch Shane Lowry und Russell Knox, die normalerweise auf der PGA Tour abschlagen.

  • Platz: Dom Pedro Vicoria Golf Course
  • Preisgeld: 2 Millionen Euro
  • Deutsche: Max Kieffer, Marcel Siem, Sebastian Heisele, Bernd Ritthammer, Alexander Knappe
  • Stars: Thomas Pieters, Shane Lowry, Russell Knox




Challenge Tour: Kazakhstan Open

Almaty, Kasachstan – Sechs Deutsche versuchen ihr Glück bei einem der wichtigsten Turniere der Challenge-Tour-Saison.

Die Kazakhstan Open ist eines der höchstdotierten Turniere des Jahres auf der Challenge Tour und für viele der Teilnehmer eine Chance, einen großen Sprung in der Saisonwertung, der Road to Oman zu machen. Unter anderem aus deutscher Sicht auch für Dominic Foos, Christian Bräunig, Moritz Lampert, Marcel Schneider, Nicolai von Dellingshausen und Julian Kunzenbacher. Aktuell wäre kein Deutscher für das Saisonfinale im Oman qualifiziert.

  • Platz: Nurtau GC
  • Preisgeld: 450.000 Euro
  • Deutsche: Dominic Foos, Christian Bräunig, Moritz Lampert, Marcel Schneider, Nicolai von Dellingshausen und Julian Kunzenbacher
  • Stars: Pedro Oriol, Adrien Saddier, Chase Koepka

Garcia, der Fels und die Tribüne

Lake Forest; Illinois – Sergio Garcia erlebt während seiner Finalrunde bei der BMW Championship eine ungewöhnliche Situation. Am Ende gelingt dem Spanier aus dem Wasserhindernis ein wichtiges Par.


20 Minuten dauerte das Gespräch zwischen Sergio Garcia und einem Offiziellen Stephen Cox, bis geklärt werden konnte, wie der Ball des Spaniers, der im Wasserhindernis des Schlusslochs zur Ruhe kam, weitergespielt werden konnte. Garcia hatte in der Finalrunde der BMW Championship seinen zweiten Schlag auf dem Par 5 ins frontale Wasser direkt hinter einen kleinen Fels geschlagen. Der Spanier tüftelte an einem Plan, wie er den Ball in Richtung Grün spielen konnte. Sein Plan: Einen anderen Fels entgegen der Spielrichtung als Bande benutzen.

„Ich wusste, dass ich bei eine guten Kontakt den Ball wohl hinter das Grün an die Tribüne befördern konnte. Doch die Tribüne unmittelbar neben Garcias Ball behinderte den Rückschwung.

Ungewöhnliche Erleichterung

Und nun? Normalerweise bekommt man nach Regel 24-2 im Wasserhindernis keine Erleichterung von einem unbeweglichen Hemmnis. Regelhüter Cox erklärte aber: „Wäre dort ein beispielsweise ein Sprinklerdeckel gewesen, hätte er keine Erleichterung bekommen. Aber diese mächtigen Tribünen sind sehr nahe am Wasserhindernis und wären normalerweise nicht da. Deshalb erlauben die Regeln hier eine Erleichterung." Garcia durfte nach zwei erfolglosen Drop-Versuchen - der Ball rollte näher zur Fahne - seinen Ball im Wasserhindernis platzieren. 

Seinen dritten Schlag pitchte er hinter das Grün und rettete nach einem guten Chip das Par zur 69, die gerade so zum Einzug in das Finale der Playoff-Serie reicht. „Wenn die Tribünen dort nicht stehen, spielt man einfach weiter, aber für diese Fälle gibt es die Regeln und in diesem Fall habe ich davon profitiert.“


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